Ist die Börsenweisheit „Sell in may and come back in September“ noch gültig?

So sicher, wie Weihnachten jedes Jahr auf einen 24. Dezember fällt, so sicher taucht jährlich im Frühling die Börsenweisheit „Sell in May and go away…. but remember to come back in September“ auf.

Ein Blick auf die Langzeitstatistik des Dow Jones, die den saisonalen Verlauf seit 1897 misst, belegt, dass der „Mai-Effekt“ eine eher untergeordnete Rolle spielt, der September aber tatsächlich eine gewisse Marktschwäche wiederspiegelt. Allerdings werden hier auch epische Sonderereignisse wie die Terroranschläge am 11. September 2001 oder die Lehman-Pleite im September 2008 abgebildet. Ursprünglich basiert das Sprichwort auf der Annahme, dass die Kurse über den Sommer im Vergleich zum restlichen Jahr volatiler sind, da Händler und Privatanleger den Sommerurlaub genießen und daher das Handelsvolumen sinkt. Einzelne Ausreißer bei Aktien fallen dadurch stärker ins Gewicht. 

„Es gibt schon gute Börsenweisheiten, aber vieles firmiert auch unter der Rubrik Börsenmythen“ meint Andreas Fellner, Vorstand der Partner Bank. „Was die Verkäufe bezüglich der Mai-Regel betrifft: gerade in den letzten Jahren gab es ab Juli oft erhebliche Gewinne mit Aktien einzufahren. Trotzdem kann die Wertentwicklung der Vergangenheit nicht als verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen angesehen werden,“ so Andreas Fellner weiter. 

Keine Glaskugel für Börsengewinne

Bei der Suche nach den vermeintlich richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten sind Börsenweisheiten nicht hilfreich. Besser ist es, sich als Aktionär selbst einige wichtige Regeln zu setzen und einzuhalten. Dazu zählen unter anderen: 

  • Eine eigene Veranlagungsstrategie festlegen
  • Objektiv bleiben und Nerven bewahren, auch wenn eine Qualitätsaktie vorübergehend aufgrund Marktschwankungen verliert
  • Ein gut durchmischtes Depot aufbauen und nicht einseitig investieren
  • Auf reale Werte setzen
  • Geopolitische Ereignisse in die eigene Kalkulation mit einbeziehen

Investieren mit Strategie

Wer sich nicht mit Börsenweisheiten und aktivem Finanzmanagement im eigenen Depot herumplagen möchte, dem stehen zudem auch andere Wege offen, um planvoll auf die Erfüllung finanzieller Wünsche zusteuern zu können.

Der Kopernikus Aktienkorb der Partner Bank

Die Partner Bank bietet mit dem Kopernikus Aktienkorb eine optimierte Veranlagung. Dabei bilden renommierte Markenunternehmen das Zentrum des Portfolios. Innovativ ist, dass man mit sechzehn Aktien von Weltkonzernen ansparen kann. Diese Qualitätswerte werden direkt gemanagt. „Um Wachstum und Ertragschancen zu erhöhen, sind auch ETFs dabei, die acht bedeutende Indizes abbilden. Der Kopernikus Aktienkorb eignet sich für eine langfrisitge private Vorsorge. Die Anlagedauer wird mit mindestens 10 Jahren empfohlen“, sagt Andreas Fellner.

Rechtshinweis: Die erwähnten Anlageformen können für bestimmte Anleger ungeeignet sein. Eine Risikoaufklärung sowie individuelle Bedürfnisse des Anlegers hinsichtlich Ertrag und Risiko sind Inhalt einer Anlageberatung. Aktien und andere Wertpapiere sind eine spekulative Anlageform, vor allem sind hohe Kurs- und Wechselkursschwankungen und ein Totalverlust der Anlage möglich. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen. Es gibt keine Gewähr der Bank für das Erreichen bestimmter Erwartungen. Angaben basierend auf Wissensstand und Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung, diese können Änderungen unterworfen sein. Keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der angegebenen Daten. Die steuerliche Behandlung ist nicht Teil einer Marketingmitteilung oder einer Anlageberatung.

Über die Partner Bank

Die Partner Bank ist eine Vorsorgebank. Sie ist darauf spezialisiert, in Partnerschaft mit unabhängigen Vermögensberatern und Finanzdienstleistern, Menschen bei ihrer Finanzplanung und beim Aufbau ihrer Vorsorge mit Qualitätsaktien, Elitefonds, erstklassigen Anleihen, Festgeld und Gold zu beraten und zu begleiten. Zudem bietet die Partner Bank auch Vermögensverwaltung mit ETFs an. 

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